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Synopse des Trassenprotests - Kooperation statt Spaltung

Die BI-Allianz P53 lässt sich in die Gruppe der Ausführungskritiker einordnen. Sie wählt einen Zielhorizont, bei dem sie sich nicht überspannt und versucht dem Vorsorgeprinzip entsprechend frühzeitig den Netzbetreiber auf Planungsfehler, Ministerien und Bezirksregierungen auf existierende Ermessensspielräume hinzuweisen und die konsequente Einhaltung von Mindestabständen zwischen Höchstspannungsleitungen und Wohnbebauung durchzusetzen.

 

Wir haben große Sympathie mit den Ausführungen der Fundamentalkritiker bezüglich dem Bau neuer Trassen. Bei ERSATZneubauten hingegen beurteilen wir die Sachlage differenzierter. 

 

Die Forderung nach Bedarfsüberprüfung der Juraleitung durch eine neutrale wissenschaftliche Instanz kann als gemeinsame Schnittmenge zwischen beiden Protestlagern angesehen werden. Da es sich um eine rein innerbayerische Leitung handelt, fordert die BI-Allianz P53 zur Sicherung bayerischer Interessen, die Beauftragung der neutralen Bedarfsüberprüfung durch den Bayerischen Landtag. 

 

Mit Blick auf den Kalender, dem in Kürze beginnenden Raumordnungsverfahren (ROV) sowie im Kontext wirtschaftspolitischer Wahrscheinlichkeiten sowie regierungspolitischer Mehrheiten fokussieren wir uns inzwischen auf einen "Plan B". 

 

Unser Motto: Priorität für Schutzgut Mensch & Natur