Der Netzbetreiber TenneT hat für den Abschnitt A-Katzwang der Juraleitung den Antrag auf Durchführung des Planfeststellungsverfahrens bei der Bezirksregierung von Mittelfranken gestellt.
Gemäß telefonischer Auskunft bei der Bezirksregierung von Mittelfranken endet am 30.06.2022 das Raumordnungsverfahren (ROV) zur Juraleitung. Die Öffentlichkeit soll ebenfalls bereits zu diesem Termin über das Ergebnis informiert werden.
Es war ein gutes Gespräch in dem alle Standpunkte der BI-Allianz P53 umfassend dargestellt wurden.
MdB Ralph Edelhäußer zeigte sich aufgeschlossen und sehr interessiert, wenngleich er es schwer hat den Interessen zweier Landkreise (Roth/Nürnberger Land) gerecht zu werden, die in der Causa Juraleitung jeweils eigene Wege zu gehen scheinen.
Seit über 600 Jahren ist die Wässerwiesenbewirtschaftung im Rednitztal urkundlich erwähnt. Da wurde es Zeit dieses "immaterielle Kulturgut" würdig zu feiern. Ohne diese jahrhundertealte Kulturtechnik wäre keine Landwirtschaft im Rednitztal möglich.
Nach über einem Jahr Vorbereitung fand endlich ein Online-Termin zwischen uns, dem Netzbetreiber 50Hertz und TenneT statt. 50Hertz zeigte sich von Anfang an sehr aufgeschlossen, dessen Know-how zu einem völlig neuen natur- und landschaftsbildschonenderen Mastdesign mit den Fachkollegen von TenneT zu teilen.
Die gegenwärtigen LEP-Regelungen zum bayerischen Netzausbau von Höchstspannungsleitungen sind nicht praktikabel und erfüllen nicht ihren ursprünglichen Zweck. Gleichwohl beeinflussen die LEP-Regelungen zu Höchstspannungsleitungen unmittelbar die Unterkapitel der in der aktuellen LEP-Fortschreibung fokussierten Themenfelder.
Welche Bedeutung haben die Wässerwiesen für das Rednitztal und die Bewohner von Katzwang-Limbach? Welche Befürchtungen haben die Landwirte im Rednitztal hinsichtlich der geplanten Erdverkabelung der Juraleitung durch oder unter die Wässerwiesen?
Wenn das parteipolitisch und kurzatmig wild zusammengezimmerte Weltbild nicht mehr zur „unbequemen“ Realität passt, retten sich leider auch manche bayerische Landesabgeordnete nach Absurdistan.
“Es geht uns nicht um eine Politik
des gemeinsamen kleinsten Nenners,
sondern um eine Politik der großen Wirkung.
Wir wollen mehr Fortschritt wagen.“
Bundeskanzler Olaf Scholz