Stellungnahmen zu dem Erstvorschlag des Netzbetreibers TenneT zum Trassenverlauf der neuen Juraleitung

Der Stromnetzausbau und -betrieb im Höchstspannungsbereich (≥ 220 kV) stellt in Bayern in der derzeitigen Form einen medizinischen Feldversuch mit ungewissem Ausgang an bayerischen Wählern dar.

„Humanität besteht darin, dass niemals ein Mensch

einem Zweck geopfert wird.“

Albert Schweitzer

Unsere Hauptforderungen verdichten sich auf die folgenden drei Grunderfordernisse:

 

I. Der Stromnetzausbau darf nur nach Bedarfsbestätigung durch ein unabhängiges

   Expertengremium erfolgen.

 

II. Keine „medizinische“ Betroffenheit beim Höchstspannungsnetzausbau

    und -betrieb ≥ 220 kV.

 

III. Reduktion der Betroffenheit Natur.

 

Eine ausführliche Erläuterung und Konkretisierung ist derzeit intern noch in Abstimmung, wird aber voraussichtlich im September 2019 veröffentlicht. 

Die folgende tabellarische Übersicht der BI-Allianz P53 wurde als kritische Würdigung zu den vom Netzbetreiber TenneT initial vorgeschlagenen Trassenverlaufsalternativen am 31.07.2019 dem Netzbetreiber TenneT sowie dem StMWi in München sowie den beiden obersten Vertretern der Raumordnung in den Bezirksregierungen der Oberpfalz (Regensburg) und Mittelfranken (Ansbach) übergeben. 

 

Die BI-Allianz P53 plant keine neuen Trassenkorridore - sie nimmt sich aber das Recht heraus die vom Netzplaner vorgelegten Pläne auf offensichtliche Planungsmängel zu untersuchen und auf diese mit großem Nachdruck hinzuweisen.

Download
Kritische Würdigung der initialen Trassenverlaufsalternativen des Netzbetreibers TenneT zur neuen Juraleitung durch die BI-Allianz P53 vom 31.07.2019
BI-Allianz P53_Kritische Würdigung_Trass
Microsoft Excel Tabelle 2.6 MB

In den Unterseiten finden Sie die Stellungnahmen vom BUND Naturschutz in Bayern e. V. und seinen Ortsgruppen, sofern uns die Erlaubnis zur Veröffentlichung explizit erteilt wurde.