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Eindrücke von TenneTs Infomärkten

Die Infomärkte boten für die Allgemeinheit ein kompaktes Informationsniveau, bei dem sie sich über die Pläne des Trassenplaners allgemein informieren können.

 

Ob die einzelnen Eingaben der Besucher aus den Gesprächen letztlich in den planerischen Überlegungen des Planungsbüros Eingang findet, bleibt zunächst offen, es gibt aber auch keinen Grund warum sie dies nicht tun sollten.

 

Das Planungsbüro war im Rahmen seiner Planung zunächst von TenneT angehalten innerhalb eines 2km-Korridors um die Bestandsleitung einen Verlauf zu identifizieren, der zum einen den LEP-Mindestanforderungen als auch weiteren naturschutzrechtlichen Vorgaben entsprach. An Stellen wo dies nicht möglich war, durfte der Untersuchungsraum ausgedehnt werden, der nach Auskunft der Raumordnungsbehörden auch in keiner Weise beschränkt ist. 

 

Dies geschah leider nicht an allen Orten, bei denen die 400/200m-Abstandslinie unterlaufen wurde, aber die Planung ist ja noch nicht abgeschlossen, daher dürfen sich Nachbargemeinden nicht sicher sein, dass sie von der Juraleitung verschont bleiben. Mehrere Bürgermeister mussten bereits im Rahmen des planungsbegleitenden Forums zur Kenntnis nehmen, dass auch ihr Gemeindegebiet plötzlich in den Fokus der Trassenplanung geraten ist.

 

Eine gute Lösung erscheint uns die GIS-Plattform zur Erfassung von Eingaben und

Trassenalternativen zu sein. Nach Abschluss dieser ersten Infomarkt-Reihe liegt es nun auch an den Bürgern sich aktiv über dieses Online-Tool einzubringen.

 

https://gis.arcadis.nl/age_prod/juraleitung 

Ihre Vorschläge, Einsprüche und Eingaben können Sie nach erfolgter
Registrierung auf dem Portal vornehmen.

 

Die BI Schwabach konnte zudem auf ihrem Infomarkt wertvolle Gespräche mit der sich zu

diesem Zeitpunkt in Gründung befindlichen Bürgerinitiative Schwanstetten herstellen. Die Bürgerschaft im südlichen Schwabach sieht sehr wohl die Problematik des nördlichen Verlaufes hat vor kurzem auch direkt mit der BI-Allianz P53 den Kontakt aufgenommen.

 

Wir plädieren nach wie vor für eine möglichst frühzeitige Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung. Der Infomarkt und die GIS-Plattform sind Instrumente, die in die richtige Richtung gehen. 

 

Sowohl Kommunen, Bürgerinitiativen als auch Privatpersonen haben bis 31. Juli 2019 die Möglichkeit nach Registrierung ihre Eingaben im GIS-Online-Modul vorzunehmen. Wir empfehlen allen Interessierten dieses Möglichkeit wahrzunehmen. Dieses Enddatum wurde aus projekt-organisatorischen Gründen gewählt, ist jedoch für zwingende Einwände nicht abschließend.

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